Der Melibokus berichtet in seiner Ausgabe September 2021:

Verbesserte Treffsicherheit bei der Krebsdiagnose

Prostata-Biopsien sind oft notwendig, aber immer mit gewissen Risiken behaftet. Dank moderner Kombinationsverfahren aus Magnetresonanztherapie (MRT) und Ultraschall lässt sich die Zahl der Gewebeentnahmen (Biopsien) auf ein Minimum beschränken. Der große Vorteil: Ist das Ergebnis der bildgebenden Verfahren unauffällig, kann auf eine Biopsie komplett verzichtet werden.

Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie hat sich seit über zwanzig Jahren auf die schonende Diagnostik und Therapie von Prostata-Erkrankungen spezialisiert. Das betrifft sowohl gutartige
Veränderungen als auch Krebserkrankungen. Ein Prostata-Karzinom ist allerdings nur schwer auszumachen, da es im frühen Stadium sehr klein ist und bei der Krebsfrüherkennung nur schwer ertastet werden kann. Selbst eine Blutuntersuchung mit Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA-Wert) gibt hier keine absolute Sicherheit, sondern ist bestenfalls ein Indiz für eine Krebserkrankung. Oft raten Urologen dann zur Gewebeentnahme (Biopsie) aus der Prostata. Doch dieses Verfahren birgt Risiken...

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