Klinik für Prostata-Therapie mit neuer Geschäftsführung

Zwei renomierte Urologen übernehmen die Nachfolge von Klinik-Gründer Dr. Joachim Ernst Deuster

Die Leitung der Klinik für Prostata-Therapie ging an die beiden Urologen Dr. Thomas Dill (li.) und dr. Martin Löhr (re.) über. Beide Fachärzte gelte in der Branche als ausgewiesene Spezialiste in Sachen Prostata-Therapie und gehören seit Jahrem dem Ärzte-Team der Klinik an.

Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie gilt deutschlandweit als einzige Klinik, die sich ausschließlich auf schonende Prostata-Therapieverfahren spezialisiert hat. Sie wurde vor fast 20 Jahren von dem Urologen Dr. Joachim-Ernst Deuster in Heidelberg gegründet. Deuster war es auch, der in Deutschland das wegweisende Greenlight-Laser-Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostata-Vergrößerung (Benigne Prostata-Hyperplasie, BPH) etablierte. Auch bei der schonenden Behandlung des Prostata-Karzinoms ist die Klinik für Prostata-Therapie eine der ganz wenigen Kliniken Europas, die auf hochintensiv-fokussierten Ultraschall (HIFU) nach dem Sonablate 500-Prinzip setzt. Kaum eine Prostata-Klinik kann auf derart hohe Fallzahlen verweisen wie die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie: Mit dem Greenlight-Laser wurden hier bereits über 2000 Patienten behandelt, mit hochintensiv-fokussierten Ultraschall (HIFU) waren es fast 1000 Patienten.

Vor wenigen Wochen ging die Leitung der Klinik an die beiden Urologen Dr. Thomas Dill und Dr. Martin Löhr über. Beide Fachärzte gelten in der Branche als ausgewiesene Spezialisten in Sachen schonende Prostata-Diagnose und schonende Prostata-Therapie und gehören seit Jahren dem Ärzte-Team der Klinik an.
Dr. Thomas Dill studierte in Mainz und legte hier sein erstes und zweites Staatsexamen ab. Der Urologe arbeitete an den Urologischen Kliniken Mainz, Kaiserslautern, Saarbrücken und Wiesbaden. Im Jahr 2007 erhielt er die Anerkennung zum Facharzt für Urologie. Besondere Erfahrung kann er auf dem Gebiet der HIFU-Behandlung, der Laservaporisation sowie der minimal-invasiven Diagnostik (Elastographie, molekularpathologische Diagnostik) vorweisen. Dr. med. Martin Löhr war an Urologischen Kliniken in Darmstadt, Salzgitter, Frankfurt/M. und an der University of Stellenbosch in Südafrika tätig. Dr. Löhr ist aufgrund der Zusatzbezeichnungen ‚Andrologie’, ‚medizinische Tumortherapie’ und ‚Röntgendiagnostik des Harntraktes’ ein hoch qualifizierter Urologe.

Gemeinsam wollen Sie die Ideen einer schonenden, biopsiearmen Prostata-Therapie und einer besonders schonenden Behandlung weiterentwickeln und die Klinik im Medizinischen Zentrum Heidelberg-Bergheim mehr noch als bisher zu einem führenden Prostata-Zentrum in Deutschland ausbauen.