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Der hochintensiv-fokussierte Ultraschall (HIFU) - Details

 

Die Videosequenz zeigt die computeranimierte Behandlung mit hochintensiv fokussiertem Ultraschall.

Nach der Behandlung

Nach der Behandlung hält sich der Patient für ca. 30 Minuten im Ruheraum auf und nimmt hier sein Frühstück ein. An dem Tag nach der Behandlung wird vor der endgültigen Entlassung eine kurze Nachuntersuchung durchgeführt. Auf Grund der minimalen Belastung kann mit einem kürzesten, stationären Aufenthalt von insgesamt ein bis zwei Tagen gerechnet werden.
Da die Prostata-Drüse durch die Hitzeeinwirkung zunächst stark angeschwollen ist, muss der Patient für etwa zehn Tage einen Katheter tragen, um einen Urinstau zu vermeiden.

Die Vorteile

+ Den meisten Patienten bleibt nach der HIFU-Behandlung ihre sexuelle Potenz erhalten.

+ Dauerhafte Inkontinenz, wie sie oft bei einer vollständigen Entfernung der Prostata mit ihrer Geschwulst (radikale Prostatektomie) auftritt, ist mit der HIFU-Therapie nach bisherigem Kenntnisstand nicht zu erwarten.

+ Statt langwierigem Krankenhausaufenthalt kann der Patient meist schon am Tag nach der Behandlung die Klinik verlassen.

+ Durch die minimal-invasive Behandlung wird der gesamte Organismus geschont. Davon können nicht nur Herzpatienten profitieren.

+ Im Gegensatz zu anderen Ultraschall-Methoden liefert das Sonablate-500-Verfahren auch während der Behandlung ständig Ultraschallbilder von dem beschallten Gewebe ("visually directed HIFU ™"). Durch diese ständige Kontrolle sind Verletzungen des umliegenden Gewebes praktisch ausgeschlossen.

+ Mit dem umschaltbaren Ultraschallkopf werden sehr unterschiedliche Behandlungstiefen zwischen 2,5 und 5 Zentimetern erreicht.

Für wen ist die HIFU-Therapie geeignet?

Wenn der Tumor noch nicht bis zum Endstadium vorgedrungen ist - Mediziner sprechen hier von vier Krankheitsstufen - dann bestehen besonders in den ersten beiden, unter Umständen auch in der dritten Stufe gute Aussichten.
Die Prostata sollte allerdings nicht größer als 40 Milliliter sein, sonst müsste sie zunächst mit einer Hormonbehandlung verkleinert werden. Bei zu großer Prostata kann vor die HIFU-Therapie auch eine photoselective Vaporisation (PVP) oder eine Aushobelung (TUR) vorgeschaltet werden.
Eine große Rolle spielt ferner der Grad der Verkalkung: Größere Verkalkungen können die Ultraschall-Wellen behindern.

Die Kosten

Das HIFU-Verfahren ist gesamtwirtschaftlich wesentlich kostengünstiger als eine konventionelle, bzw. operative Methode. Es entfallen teure Krankenhauskosten, Rehabilitation und ggf. Psychotherapie. Die HIFU-Therapie wird in Deutschland von den meisten Privatkrankenkassen übernommen. Für den Versicherer erstellen wir gerne einen Kostenvoranschlag, ggf. einen Heilkostenplan.

> weitergehende Informationen erhalten Sie mit dem PCa-/Hifu-Leitfaden

> Hier können Sie mit uns direkt Kontakt aufnehmen

 

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